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21.10.2019, 22.10 - 22.40 Uhr | WDR Fernsehen

Der Zoo - Tiergefängnis oder Artenschutz? - Unterwegs im Westen

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Eine Reportage von Mareike Wilms über die Tierhaltung in den Zoologischen Gärten NRWs

Zoos sind sehr beliebt, ein Freizeitvergnügen nicht nur für Familien. Jahr für Jahr strömen über 6 Mio. Besucher in die Zoos von NRW. Hier gibt es die größte Zoodichte weltweit, sagt der Verband der zoologischen Gärten.
Aber die Haltung einiger Arten ist in die Kritik gekommen - es gibt fast keine Delfine mehr in deutschen Zoos - und immer weniger Eisbären. Auch die Haltung von Elefanten und Menschenaffen wird diskutiert und viele Besucher stellen sich die Frage: Kann man wirklich alle Tiere artgerecht in Zoos halten? Die zoologischen Gärten selbst bezeichnen sich als Bildungs- und Naturschutzzentren. Aber werden sie ihrem Auftrag auch gerecht und was können Zoos tatsächlich gegen das Artensterben leisten und was nicht? Rechtfertigt das Vergnügen der Besucher die Haltung von exotischen Tieren in artfremder Umgebung?
Zwei Zoos in NRW, Wuppertal und Köln, zeigen die Unterbringung der Tiere und stellen sich den Fragen von Reporterin Mareike Wilms. Auf der Suche nach alternativen Konzepten zum klassischen Zoologischen Garten trifft die Reporterin auch den Zookritiker Torsten Schmidt vom Bund gegen den Missbrauch der Tiere. Ein Besuch im niederländischen Gaia-Zoo in Kerkrade, nahe der Grenze, zeigt eine andere Perspektive des Zoobetriebs. Könnte so der Zoo der Zukunft aussehen?