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30.06.2020, 14.25 - 15.15 Uhr | WDR Fernsehen

Wa(h)lheimat Kanada - Leben an der wilden Westküste

Ein Film von Rosie Koch und Roland Gockel

Buckelwal wirft sich bis zu den Bauchflossen aus dem Wasser, um ihn herum fliegen durch die Bewegung Wassertropfen, im Hintergrund tannenwaldbewachsene Hügel

Sendung vom 30.06.2020

30.06.2020, 14.25 - 15.15 Uhr | WDR Fernsehen

  • Stereo
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Die kanadische Walforscherin Janie Wray und ihr deutsch-kanadischer Kollege Hermann Meuter leben auf Gil Island völlig abgeschieden und sind doch nie ganz allein: Direkt vor ihrem Fenster haben Buckelwale und Orcas ihre Jagdgebiete. Die Beobachtungen der beiden Forscher sollen helfen, dieses einzigartige Revier vor dem Zugriff der Ölindustrie zu schützen.

Zu ihren menschlichen Nachbarn zählt der Stan Hutchings, der im staatlichen Auftrag die Bäche und Flüsse zu Fuß erkundet und die Lachspopulationen zählt. Oder der Bärenexperte Marven Robinson, ein Gitga'at-Küstenindianer, der als einziger weiß, wo die geheimnisvollen weißen Geisterbären leben. Das kleine Dorf, in dem Marven lebt, ist nur per Fähre erreichbar. An der Dorfschule können alle schulpflichtigen Kinder der Gemeinde den höheren Schulabschluss machen dank dem Rektor Cameron Hill, der Highschool-Lehrer aus Vancouver per Internet-Liveschalten in die Wildnis holt.

Alle Lebensmittel kommen aus dem viele Bootstunden entfernten Städtchen Prince Rupert. Per E-Mail gehen im dortigen Overwaitea-Supermarkt die Bestellungen aus der Wildnis ein. Cynthia Spilsted nimmt sich dann einen Einkaufswagen und packt Kartons, die dann mit der Fähre in die kanadische Wildnis gebracht werden. Prince Rupert ist berühmt für seine Wandmalereien. Lebensgroße Wale, Seeotter und Wölfe zieren die Fassaden. Sie alle wurden von Jeff King geschaffen.