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Sendung vom 07. Februar 2012
Sex und Macht in der Bonner Republik
Die Liaison von Sex und Macht: Alltag im Herrenbiotop der Bonner Republik. Bis hinein in die 1990er Jahre sind Chauvinismus und sexuelle Nötigung für die wenigen Politikerinnen wie Journalistinnen, die sich unter die Anzugsträger der rheinischen Männerrepublik mischten, an der Tagesordnung, erzählt die in Bonn geborene ehemalige "Spiegel"-Journalistin Ursula Kosser in ihrem gerade erschienenen Buch "Hammelsprünge". Sie hat als politische Redakteurin für das Nachrichtenmagazin über die Bonner Republik berichtet, kennt das damalige Treibhausklima aus eigener Erfahrung und schreibt jetzt sehr pointiert und ironisch, was Politiker und Journalisten taten, um den "jungen Hühnern das Gefieder zu stutzen". Zusammen mit Ursula Kosser erinnert sich auch der Journalist, Fernsehmoderator und ehemalige WDR-Intendant Friedrich Nowottny, der die Sendung "Bericht aus Bonn" zur Institution machte.
Ursula Kosser: Hammelsprünge.
Sex und Macht in der deutschen Politik
DuMont Buchverlag 2012, Preis: 18,99 Euro
Antje Deistler
Stand: 02.02.2012
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