"Woodstock in Timbuktu"
Das Prinzip des Zufalls und der Klang der Stille
- Dienstag, 11. September 2012, 22.30 - 23.10 Uhr
- Samstag, 15. September 2012, 08.50 - 09.30 Uhr (Wdh.)
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Seit Monaten spielt sich im westafrikanischen Mali eine Tragödie ab. Ein Bürgerkrieg ist entbrannt. Gewalt, Flucht und Vertreibung, seit Dschihadisten im von Tuareg-Rebellen besetzten Norden des Landes eine islamistische Terrorherrschaft errichteten und religiöse Eiferer Malis einzigartiges Kulturerbe schänden. Etwa in Timbuktu, der Mythen umwobenen Wüstenmetropole, in der noch im vergangenen Jahr das internationale Musikfestival "Festival au Désert" der Tuareg stattfand, ein Festival, das sich - nunmehr zum 11. Mal - für Völkerverständigung, Frieden und den Erhalt der nomadischen Kultur des Wüstenvolks einsetzt. So eben ist die Dokumentarfilmerin und Autorin Desirée von Trotha aus Mali zurückgekehrt, wo sie seit 20 Jahren mehrere Monate des Jahres verbringt und gibt mit ihrer WDR-Koproduktion "Woodstock in Timbuktu", die am 13.9. im WDR-Fernsehen ausgestrahlt wird, tiefe Einblicke in die Kultur der Tuareg.
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Seïnabou Wallet Oumar und Mohamed Issa Ag Oumar (r), Musiker der Band Tartit beim Konzert auf dem "Festival au Désert" 2011.
Autorin: Claudia Kuhland
Stand: 06.09.2012, 15:32 Uhr
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